Whistler – ein Tag der Superlative

29-31/01/2019

Über eine wunderschöne Panoramastrecke fahren wir von Salmon Arm weiter Richtung Whistler. Der erste Teil führt durch eine schneefreie Wildwestlandschaft mit tiefen Canyons und tiefblauen Seen.

Dann geht’s auf dem bisher schmalster Highway wieder in die Berge und durch tiefverschneite Wälder. Wir übernachten aus Kostengründen in Pemberton kurz vor Whistler und fahren erst am nächsten Tag ins Skiresort.

Whistler ist ein Ort der Superlative. Es ist eins der größten Skigebiete Nordamerikas und verfügt über die modernsten Liftanlagen. Der ganze Stolz des Skigebiets ist die Peak2Peak Gondel, die die beiden Bergseiten Blackcomb und Whistler Mountain verbindet. Die Strecke über das Tal ist die längste jemals gebaute freie Seilstrecke. Erbauer war übrigens die Firma Doppelmayr. Aber weiter mit den Superlativen. Die Pisten sollen die am besten präparierten in ganz Nordamerika sein und es gibt das größte Après Ski Angebot Kanadas. Dafür ist es hier auch am vollsten, es hat die meisten Touristen und die meisten Skianfänger. Direkt auf der ersten Abfahrt werde ich von einem umgefahren. Zum Glück ist nicht viel passiert.

Davon mal abgesehen, haben wir nochmal einen schönen und interessanten Snowboardtag. Wir können das ganze Skigebiet nit beiden Bergseiten erkunden. Die Peak-to-Peak Gondel ist wirklich spektakulär, vor allem die Kabine mit Glasboden und Blick in die Tiefe.

Ach ja, einen Superlativ habe ich noch vergessen. Es ist mit Abstand das teuerste Skigebiet, in dem wir jemals waren. Für den Tagesskipass haben wir sportliche 100 € gezahlt (und das mit Online Rabatt) und unsere Unterkunft ist die teuerste der 6 Monate. Witzigerweise übernachten wir dabei das erste Mal auf der bisherigen Reise in einem Dorm, wenn auch in der Luxusvariante. Wir wohnen in einem Pod, einer Art Holzkabine, in die genau eine Doppelmatratze passt. Es gibt noch ein Regal, ein Handy-Ladestation und einen Vorhang vor der „Kiste“. Dafür gibt’s eine stylische Bar und das Hotel liegt super zentral. Der Ort selber ist wirklich hübsch und abends noch schön beleuchtet. Hier hängt wohl noch die Weihnachtslichterdeko.

Zum Abschluss unserer Kanadareise bzw. von Teil I unserer Auszeit, verbringen wir einen lustigen Abend in der El Furniture Warehaus Après Ski Bar. Ich trinke den besten Longdrink der ganzen Reise – Blackberry Bourbon.
Am Tag darauf geht es über den Sea-to-Sky Highway zurück nach Vancouver. Der Highway verläuft direkt an der Küste und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Buchten und Fjorde und man sieht sogar Vancouver Island.

Ausblick vom Sea-to-Sky Highway

Wir machen noch einen kurzen Kaffeestop in Horseshoe Bay, von wo die Fähren nach Vancouver Island ablegen.
Dann geht’s zum Flughafen und wir sagen Bye Bye Canada! Wir hatten einen großartige Zeit hier und kommen sicher mal wieder, im Sommer und im Winter 😉 !

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