Vancouver – Liebe auf den ersten Blick

Vancouver – Liebe auf den ersten Blick

13-17/01/2019

Vancouver zeigt sich von seiner besten Seite – die Sonne scheint vom blauen Himmel, ein richtig schöner Wintertag. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Red Umbrella Café in der Nähe des Hotels, starten wir zu einer Erkundungstour am Strand entlang. In der Bucht liegen riesige Schiffe, im Hintergrund kann man die schneebedeckten Berge sehen. Am Uferweg geht’s bis zum Jachthafen und dann von dort mit dem Bus weiter zur Snowboardshop Straße. Überall gibt es gut ausgeschilderte Radwege oder ganze Radstraßen und auf den Linienbussen kann man vorne sein Fahrrad mitnehmen. Besonders Ralph 😉 ist davon sehr begeistert.

Wir checken mal das Angebot in den Boardshops ab, das wir noch ein bisschen Equipement für unsere Powder Highway Tour brauchen. Das riesige Auswahl überfordert uns fast ein bisschen. Unsere Bustour bringt uns zur Waterfront Station in Downtown, von da geht’s wir mit der Seabus Fähre rüber zur North Shore Vancouvers. Wir erkunden den Londsdale Quay Market, eine große Markthalle mit allerlei leckeren Sachen und genießen den wunderschönen Sonnenuntergang über Downtown. Von der Haltestelle am Quay aus, kann man mit dem Bus in einer halben Stunde direkt zum Grouse Mountain, dem Hausberg Vancouvers, zum Snowboarden fahren. Auch die berühmten North Shore Trails zum Mountainbiken liegen direkt um die Ecke. Wie cool ist das denn!

Am nächsten Morgen verquatschen uns beim Frühstück mit einem älteren Ehepaar. Uns ist gestern schon aufgefallen, wie freundlich, offen und hilfsbereit die Menschen hier sind. Auch der Umgang miteinander ist sehr nett. Z. B. Bedanken sich einige Fahrgäste beim Aussteigen aus dem Bus mit einem „thanks driver“ beim Fahrer. Wir fühlen uns sehr wohl hier. Nach einer weiteren (erfolglosen) Shoppingtour, alles ganz schön teuer hier, kaufen wir uns Aufwärm Hotdogs im City Center bei einem sehr witzigen Typ mit dem wir gleich ins Quatschen kommen. Mein vegetarischer Hotdog ist mit Abstand der beste, den ich bisher gegessen habe. Heute hängt ziemlich viel Nebel über dem Wasser und abends wird es recht schnell frostig. Zum Glück haben wir so ein gemütliches Hotelzimmer.

Sunset von der Hotelbar aus

Am Tag drauf klappt das dann auch mit dem Shoppen, Helm, Boots, Snowboardhosen: check. Heute schaffen wir es auch endlich mal zum Sonnenuntergang (und zur Happyhour) in die Hotelbar. Wir kommen mit zwei kanadischen Rentnern ins Gespräch. Die beiden sind Brüder mit irischen Vorfahren. Sie erzählen interessante Geschichten vom Reisen, Kanada und ihrem alten T3. Nach der Happyhour versacken wir noch mit den beidem im Irish Pub nebenan. Was für ein lustiger Abend!

Das weiterhin gute Wetter nutzen wir am nächsten Tag für eine Biketour durch den Stanley Park. Es ist recht frisch, aber der Park, der aussieht wie ein Urwald, bietet viele interessante Ausblicke auf die Buchten, Berge und die Stadt und ist wirklich schön.

Am letzten Tag in Vancouver regnet es doch tatsächlich mal und der Himmel ist grau und wolkenverhangen. Perfektes Wetter für einen Besuch des anthropologischen Museums, auf dem Gelände der University of British Columbia. Im Museum sind viele große Skulpturen, Totempfähle und kulturelle Objekte ausgestellt. Die Sammlung ist ganz interessant, aber uns fehlt ein bisschen der rote Faden. Der Fokus liegt eher auf der Kunst und nicht auf Informationen über das Leben und die Kultur der Ureinwohner Kanadas, was wir spannender gefunden hätten. Nachmittags organisieren wir unser Leihsnowboards, holen den Mietwagen am Flughafen ab und starten Richtung Rockies zu unserem Powder Highway Roadtrip.

Wir hatten eine super Zeit in Vancouver und kommen sicher wieder, vielleicht mal im Sommer zum Mountainbiken. Auf der Liste unserer Lieblingsstädte hat Vancouver direkt Platz 1 eingenommen. Die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, die gigantische Landschaft mit Pazifik und Bergen, die großartigen Sportmöglichkeiten, die sich dadurch bieten und die total entspannte Atmosphäre haben es uns ganz einfach gemacht. Ach ja, und nach Hawaii sind es auch nur sechs Flugstunden 😉

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